Existenzielle Kommunikation und Spiritualität in der Pflege

Anders ausgedrückt: ?? denn der Geist ist`s, der lebendig macht.? (Johannes 6,63)

Im Rahmen eines Pilotprojektes hat das Diakonische Werk der EKD, in Kooperation  mit dem Europäischen Sozialfond und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, in den Jahren 2010 bis 2012  ein Praxis – Pilotprojekt durchgeführt.

In ambulanten Pflegediensten, geriatrischen Einrichtungen und Krankenhäusern haben bundesweit  zwischen 20 und 30 Pflegende pro Projektstandort gemeinsam mit einem Trainerteam von Seelsorgenden, geistlichen BegleiterInnen und KommunikationstrainerInnen mit der Fragestellung gearbeitet:
Wie kann Spiritualität und eine gelingende Kommunikation zu existentiellen Fragen im Pflegealltag wieder neu gelebte Praxis in diakonischen Einrichtungen werden?

Für die Mitarbeiterinnen der Ökumenischen Diakoniestation Pfinztal Dorothee Bohner, Renate Mück, Christa Schwab-Lichtner  und Eva Oppenländer  war der Projektstandort das Evangelische Altenzentrum in Bruchsal.

Gemeinsam mit den Kolleginnen wurde dort in insgesamt 120 Stunden, verteilt auf 6 Module, das komplexe Feld von Kommunikation und geistlicher Begleitung theoretisch, mit vielen Fallbeispielen und praktischen Übungen  angeschaut und vertieft.

Themenbereiche waren: Umgang mit existentiellen Lebensfragen: mit Leid, Schmerz, Trauer, negativen Gefühlen, Verwundbarkeit. Mitgefühl und Empathie entwickeln ohne sich selber zu überfordern..
Sinn und Sinnquellen entdecken: Gebete, Rituale im Kirchenjahr. Spiritualität im Alltag – in der Selbstpflege und in der Kommunikation mit den BewohnerInnen und PatientInnen. Kraftquellen entdecken.

Am Ende haben alle Teilnehmerinnen die Weiterbildung als Bereicherung für die tägliche Arbeit, die nun einmal mehr ist als „nur“ fachgerechte Pflege und Betreuung, empfunden.

(Foto, v. links: R. Mück, E. Oppenländer, D. Bohner, C. Schwab-Lichtner)

 

 
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