Mitgliederversammlung der Ökumenischen Diakoniestation Pfinztal

Die evangelischen und katholischen Pfinztaler Kirchengemeinden sind die Träger unserer Diakoniestation. In der Mitgliederversammlung treffen sich ihre gewählten Trägervertreter.

Am 29.10.2015 fand eine weitere Mitgliederversammlung statt. Bereits bei der Begrüßung brachte der Vorsitzende Franz Schäfer zum Ausdruck, dass man sehr froh und dankbar sei, dass sich weiterhin genügend Personen bereit erklären, die Kirchengemeinden in der Mitgliederversammlung zu vertreten und somit bei der Arbeit der Diakoniestation aktiv mitzuwirken.

In dieser Sitzung standen neben dem Jahresbericht, einschließlich Prüfungsbericht für das Jahr 2014, vor allem die anstehenden Neuwahlen zum Vorstand auf der Tagesordnung.
 
Verwaltungsleiter Tobias Stein berichtete zunächst allgemein über die Arbeit der Einrichtung: Er informierte hierbei über eine stetig wachsende Nachfrage im Rahmen der häuslichen Betreuung. Zurzeit werden mehr als 300 Patienten betreut und es wird mit einer weiteren Zunahme gerechnet. Neben den eigentlichen pflegerischen und medizinischen Leistungen wird auch die hauswirtschaftliche Versorgung mehr in Anspruch genommen. Einen wachsenden Bedarf wird auch bei der Demenzbetreuung beobachtet. Hier stehen die Versorgung der betroffenen Menschen sowie die Entlastung der Angehörigen im Vordergrund.

Neben der häuslichen Betreuung wurden zwischenzeitlich zwei Demenzgruppen eingerichtet.
Herr Stein berichtete auch über die Tagespflege. Aktuell nehmen mehr als 75 Personen dieses Leistungsangebot in Anspruch.

Danach gab der Vorsitzende, Herr Franz Schäfer, einen positiven und erfreulichen Geschäftsbericht ab. Einnahmesteigerungen von 8,5% führten u.a. dazu, dass die dringend notwendigen Betriebsmittelrücklagen erhöht werden konnten.

Sorgen bereiten allerdings auch weiterhin die teilweise nicht kostendeckenden Sätze der Kranken- und Pflegekassen. Aus diesem Grund ist man über die wertvolle Unterstützung der Kirchengemeinden sehr dankbar: Im Rahmen der ergänzenden diakonisch, karitativen Leistungen wird die Arbeit mitgetragen.
Franz Schäfer berichtete u.a. über zwei Audits, die auch in diesem Jahr sehr erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Zusätzlich wurden zwei turnusmäßige Prüfungen des Medizinischen Dienstes durchgeführt (in den Bereichen der häuslichen Kranken-/Altenpflege und der Tagespflege). Auch hierbei durfte man sich über sehr gute Ergebnisse freuen.

Der demografische Wandel führt allgemein zu einem wachsenden Bedarf in nahezu allen Leistungsbereichen der Diakoniestation. Deshalb beschäftigt man sich zurzeit intensiv mit einer möglichen Ausweitung der Arbeit. Hierbei wurde nochmals angemerkt,  dass die geplante Erweiterung der Seniorenwohnanlage Haus Bühlblick letztendlich leider nicht umgesetzt werden konnte.

Insgesamt ist man aber mit der Arbeit sehr zufrieden und auch dankbar, dass diese von der Bevölkerung in Pfinztal weiterhin sehr gut angenommen werde.
Im kommenden Jahr besteht das Haus Bühlblick bereits 10 Jahre. Hierzu sind  entsprechende Festlichkeiten geplant, wozu der Rahmen allerdings noch festzulegen sei.
 
Danach wurden im Rahmen dieser Mitgliederversammlung die Neuwahlen zum Vorstand durchgeführt. Erfreulicherweise hatten sich ausreichend Kandidaten gefunden, die bereit waren im Vorstand der Diakoniestation mitzuarbeiten.

Letztendlich wurde Franz Schäfer erneut im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Zum neuen Stellvertreter wurde Walter Büschel gewählt. Weitere Vertreter der Kirchengemeinden: Frau Doris Lessle (ev. Kirchengemeinde Kleinsteinbach), Frau Ruth Speer (ev. Kirchengemeinde Söllingen), Herr Markus Unger (kath. Kirchengemeinde Pfinztal), Herr  Volker Vortisch (ev. Kirchengemeinde  Berghausen-Wöschbach) sowie Herr Michael Pietras (Vertreter der hauptamtlich tätigen pastoralen Mitarbeiter im Einzugsbereich der Diakoniestation).

An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Vertretern der Mitgliederversammlung und des Vorstands. Sie unterstützen die Arbeit der Ökumenischen Diakoniestation Pfinztal in erheblichen Maße. Herzlichen Dank für Ihre wertvolle ehrenamtliche Mitarbeit und für den verlässlichen Einsatz!

 

 
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