Patientenfest im Ev. Gemeindehaus Berghausen

Wie groß der Kreis derer ist, die in der Gemeinde Pfinztal im Krankheitsfall daheim mehr oder weniger Hilfe benötigen, ist nicht bekannt aber gewiss groß. Auf der Patientenliste der Ökumenischen Diakoniestation Pfinztal stehen 300 Namen aus allen vier Ortsteilen der Gemeinde.

Ihnen wird ambulant geholfen, dazu werden die Angehörigen beraten und unterstützt.

Einen großen Vertrauensbeweis hat sich die Station mit diesem wertvollen Dienst am Nächsten erarbeitet. Dieses intakte Miteinander mündet alljährlich in ein „Patientenfest“, bei dem im großen Rahmen und gestaltet von den Mitarbeitern der Diakoniestation die gegenseitige Wertschätzung zum Ausdruck gebracht wird.

„Dank, danke für das Leben“ sang man gemeinsam. Die musikalische Begleitung übernahm das Quartett mit Martina Repple, der Leiterin der Tagespflege als Sängerin sowie an der Gitarre und Zither, der 82-jährigen Patientin Elfriede Müller (Zither), Manfred Wenz (Gesang und Gitarre) und Pflegedienstleiterin Maria-Luise Zimmermann (Gesang).

Der Frauenkreis der evangelischen Kirchengemeinde Berghausen-Wöschbach bewirtete die Gäste und Gemeindediakon Michael Pietras, Mitglied im Vorstand der ökumenischen Diakoniestation, verwies auf deren enge Verzahnung mit den Pfinztaler Kirchengemeinden als Träger und der politischen Gemeinde die ideell und finanziell eine ebenso verlässliche Stütze sei.

Unter dem Dach von „Haus Bühlblick“ in der Diakoniestraße in Söllingen hat die Ökumenische Diakoniestation ihr Zuhause. Von hier starten die alltäglichen Patienten-Touren, berichtete Tobias Stein. Der Verwaltungsleiter informierte von einem wachsenden Bedarf an Alten- und Krankenpflege und nannte die Zahl von 130 engagierten Mitarbeitern als fachlich fundiertes Gerüst, um das immense Arbeits- und Aufgabenpaket zu bewältigen.

Für unbeschwerte Momente an diesem Nachmittag sorgten Simone Häußermann und Evelin Schweizer mit dem Sketch „Fremdwörter“ und das Kinderballett von Maja Böscherer mit 2 Tänzen. Bei Liedern wie „Nun danket alle Gott“ machte man sich gegenseitig Mut, während das von Manfred Wenz komponierte „Haus Bühlblick“ Premiere hatte, in der Patienten-Gemeinschaft als der große Hilfsanker ausgemacht wurde, dessen Vorhandensein aus vollen Kehlen gelobt wurde.
(Text und Fotos: Emil Ehrler)


An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bedanken:

Bei der Ev. Kirchengemeinde Berghausen-Wöschbach für die Überlassung ihrer Räumlichkeiten.

Bei den Mitgliedern vom Frauenkreis der Ev. Kirchengemeinde Berghausen-Wöschbach und vom Krankenpflegeverein Berghausen für die wertvolle Unterstützung bei der Bewirtung.
Bei allen Mitwirkenden, die zu diesem schönen Nachmittag beigetragen haben.
Sowie bei allen Gästen, die unserer Einladung gefolgt sind.

 

 
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