Werner Raab besucht die Diakoniestation

Zur Zeit läuft eine landesweite Kampagne der kirchlichen Sozialstationen:  Die häusliche Pflege hat Wert!

Die Ambulanten Dienste der Diakonie und Caritas fordern hiermit eine faire Finanzierung von den Krankenkassen.

Die kirchlichen Sozialstationen haben in der Nachfolge der Gemeindeschwestern die pflegerische Infrastruktur entscheidend geprägt und weiterentwickelt. Sie sichern die ambulante Versorgung von pflegebedürftigen Menschen zu Hause, in ihrer vertrauten Umgebung.

Die kirchlichen Anbieter haben ein wohnortnahes und flächendeckendes Versorgungsnetz mit hohem Qualitätsniveau. Insbesondere die Versorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum ist ihre besondere Stärke.

Allerdings gerät die ambulante Pflege zunehmend in Not: Wenn sich die Finanzierungsgrundlage der ambulanten Pflege nicht ändert, ist die flächendeckende Sicherung der häuslichen Versorgung grundsätzlich gefährdet.

Selbstverständlich beteiligt sich auch unsere Diakoniestation an dieser Kampagne und hatte zu einer Vor-Ort-Aktion eingeladen: Der Landtagsabgeordnete Herr Werner Raab besuchte hierzu das Haus Bühlblick. Zunächst begleitete er unsere Mitarbeiterin auf einer Pflegetour. Anschließend nahm er sich die Zeit für ein Gespräch mit Maria-Luise Zimmermann (PDL), Franz Schäfer (1. Vorsitzender) und Tobias Stein (Verwaltungsleiter). In diesem Informationsaustausch wurde nochmals die wertvolle Arbeit der kirchlichen Sozialstationen erörtert.

Man war sich einig, dass die Leistungen ausreichend und angemessen finanziert werden müssen. Die tarifvertraglichen Löhne sollten von den Kostenträgern anerkannt werden. Letztendlich wurde in diesem Gespräch Maßnahmen zur Entbürokratisierung und zur Verbesserung der Arbeitssituation für die Mitarbeiter dringend gefordert.

An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals bei Herrn Werner Raab für seine wertvolle Unterstützung. Er zeigte großes Interesse für unsere Arbeit und hat sich klar hinter die Forderungen der kirchlichen Sozialstationen gestellt.

 

 
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